Demenz: Museen Hamburg bieten Führungen für Demenzkranke

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Demenz: Museen Hamburg bieten Führungen für Demenzkranke - Pflege Liebe Zeitschrift

Demenz: Hamburgs Museen bieten seit dem 4. April spezielle Führungen für Demenzkranke an.

Die sogenannten Museumsgespräche finden dabei regelmäßig statt. Näheres beschreibt der folgende Beitrag.

Demenz: Museen wollen Betroffene am kulturellen Leben teilhaben lassen

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Hamburgs Museen öffnen seit dem 4. April die Pforten für Demenzkranke.

Das spezielle Angebot mit dem Namen „Museumsgespräche“ findet jeden Mittwoch von 15 Uhr bis 16:30 Uhr statt.

Die speziell ausgebildeten Museumsguides sind auf die Besonderheiten der Demenz geschult und führen für Betroffene und deren Angehörige so wie für Gruppen von Einrichtungen mit Demenzkranken und deren Begleitung die Museumsgespräche durch.

Speziell ausgebildetes museumspädagogisches Personal führt durch die Ausstellungen

Die speziell ausgebildeten museumspädagogischen Fachkräfte nehmen die Teilnehmer dabei auf eine, so die Museen in ihrer Ankündigung wörtlich „sinnlich-assoziative Zeitreise durch Kunst und Geschichte mit ausgewählten Exponaten mit“.

Hierbei wird besonders auf das Langzeitgedächtnis abgestellt, das Erinnerungen aus Kindheit und Jugend wach hält.

Durch die ausgewählten Exponate werden dabei autobiografische Assoziationen möglich, die den besonderen Verlauf der Demenz berücksichtigen.

Ermöglicht werden die Angebote durch die Initiative „Kaleidoskop – Angebote Hamburger Museen für Menschen mit Demenz“. Geleitet wird das Angebot vom Museumsdienst Hamburg.

Zusätzlich gefördert wird das Angebot durch die Stiftung Kulturglück und so wie die Körber-Stiftung.

Vera Neukirchen, Leiterin des Museumsdienst Hamburg heißt dabei Menschen mit Demenz ausdrücklich willkommen und betont dabei, das die beteiligten Hamburger Museen auf die besonderen Bedürfnisse für Menschen mit Demenz eingerichtet sind.

Die Termine und die beteiligten Museen im Detail

Am 11. April öffnet sich das Altonaer Museum für Demenzkranke, am 18. April folgen die Deichtorhallen, am 25. April die Hamburger Kunsthalle.

Am 2. Mai folgt das Museum für Hamburgische Geschichte, am 9. Mai öffnen erneut die Deichtorhallen die Pforten für Demenzkranke, am 16. Mai erneut die Hamburger Kunsthalle.

Am 23. Mai folgt erneut das Altonaer Museum, am 30. Mai beteiligt sich auch das Archäologische Museum Hamburg.

Am 6. Juni öffnet erneut das Museum für Hamburgische Geschichte seine Türen für Demenzkranke, am 13. Juni folgt erneut die Hamburger Kunsthalle, am 20. Juni folgt nochmals das Archäologische Museum Hamburg und am 2. Juni schließlich öffnet nochmals die Kunsthalle Hamburg seine Türen für die Museumsgespräche mit Demenzkranken.

Anmeldungen sind unter info@museumsdienst-hamburg.de möglich oder unter der Rufnummer: 040-428131-0

Ein ähnliches Angebot für Demenzkranke bietet auch der Museumsdienst Köln an und das Museum Lehmbruck in Duisburg. Informationen zum Kölner Angebot entnehmen Sie bitte hier.

Über den Autor: Stephan Frey ist ausgebildeter Krankenpfleger und Diplom-Prähistoriker (Archäologe). Das Thema des Beitrages streift in eindrucksvoller Weise beide Berufswelten und zeigt, dass kulturelle Teilhabe und Erkrankung sich nicht ausschließen müssen.

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