Krankenhausmanagement nach Hentze: Teil 1

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Krankenhausmanagement nach Hentze: Teil 1 - Pflege Liebe Zeitschrift
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Krankenhausmanagement nach Hentze: Teil 1 – Pflege Liebe Zeitschrift

Das Krankenhausmanagement nach Hentze basiert auf den Erkenntnissen der Rechtswissenschaften, der Medizinwissenschaften, der Sozialwissenschaften und der Wirtschaftswissenschaften.

Pflege Liebe wird in den nächsten drei Tagen das Konzept des Krankenhausmanagement nach Hentze im Detail vorstellen.

Der erste Teil befasst sich mit den Zielen und dem Zweck.

Krankenhausmanagement als Schnittstelle zwischen den unterschiedlichen Fachbereichen

Hentze unterscheidet bei dem Management von Krankenhäusern die sogenannten Formalziele und die Sachziele.

Als Sachziel bezeichnet Hentze „bestimmte Sachgüter beziehungsweise Dienstleistungen nach Art, Menge und Zeitpunkt zu erstellen und an Dritte zu verwerten“.

Der Zweck der Klinikleitung im Sinne eines Managements stellt die Leistungen für die Gesellschaft dar, aus dessen Ausführung die Klinik beziehungsweise jede andere betriebliche Organisationseinheit die eigene Existenzberechtigung direkt ableiten kann.

Ziele sind hingegen eigenständig formulierte Vorstellungen über bestimmte zu erreichende Zustände oder auch Verhaltensweisen von Betriebsangehörigen.

Zu den Zielen zählen beispielsweise das ökonomische Wachstum, aber auch die Effizienz lässt sich als Ziel formulieren.

Sachziele

Als Sachziel lässt sich beispielsweise der Versorgungsauftrag definieren.

Hierbei ist jedoch nicht der Versorgungsauftrag selbst das Sachziel, sondern die Durchführung der Versorgung entspricht dem jeweiligen Sachziel, der Versorgungsauftrag stellt somit quasi die Basis zur Sachzielerfüllung dar. Weitere Sachziele sind nach Maßgabe des § 39 SGB V die Aufrechterhaltung beziehungsweise Wiederherstellung oder Verbesserung des Gesundheitszustandes von Patienten, aber auch die Erhöhung und Erhaltung sowie die Effektivitätssteigerung des Gesundheitswesens.

Formalziele

Die Formalziele werden nach Hentze anhand der Trägerschaft der unterschiedlichen Kliniken festgelegt.

Privatwirtschaftlich organisierte Krankenhäuser streben als Formalziele in erster Linie eine Rentabilität im Sinne einer Gewinnerzielung an.

Öffentliche oder kirchliche Kliniken stellen hingegen diese Ziele vor den eigentlichen Formalzielen.

Privatkliniken stellen nach Hentze indes die Formalziele vor die eigentlichen Sachziele.

Das Prinzip der Wirtschaftlichkeit

Obwohl gemeinnützige oder öffentliche Kliniken diese Ziele vor die Formalziele stellen, unterliegen auch diese dem sogenannten Ökonomieprinzip.

Das bedeutet, dass auch diese Kliniken so wirtschaftlich arbeiten müssen, dass keine Verluste angehäuft werden, sondern eine ausgeglichene Bilanz angestrebt wird.[wysija_form id=“1″]

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