Management: Warnzeichen in Bezug auf Mitarbeiterkündigung

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Management: Warnzeichen in Bezug auf Mitarbeiterkündigung - Pflege Liebe Zeitschrift

Woran erkennt das Management einer Pflegeeinrichtung, wenn ein Mitarbeiter kündigen will?

Insbesondere in Zeiten von akutem Fachkräftemangel sollte nach Möglichkeit jeder gute Mitarbeiter erhalten werden.

Der folgende Beitrag erläutert in zwei aufeinanderfolgenden Teilbeiträgen, woran Sie eine Kündigungsbereitschaft eines Mitarbeiters erkennen und wie Sie den Mitarbeiter doch noch zum Bleiben bewegen können.

Management sollte Kündigungswillen erkennen können

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Das Management in einer Pflegeeinrichtung ist nicht nur bestrebt die Qualität der Pflege zu sichern, sondern auch den reibungslosen Ablauf im Hause.

Dazu gehören einerseits eine ausreichende Personaldecke, andererseits zufriedene Kunden beziehungsweise zufriedene Pflegebedürftige.

Das eine bedingt aber das andere.

Wenn ein guter Mitarbeiter die Bereitschaft zeigt, zu kündigen, dann fällt dies im Pflegealltag oftmals auf den ersten Blick nicht auf.

Hier heißt es als Pflegedienstleitung, Stationsleitung oder Wohnbereichsleitung ein Gespür dafür zu entwickeln, die Zeichen der Zeit zu erkennen und die Warnsignale in Bezug auf die Bereitschaft einer Kündigung seitens des Mitarbeiters zu erkennen.

Kündigungswille zeigt sich durch mehrere Einzelaspekte

Eines der ersten Warnsignale ist eine nachlassende Motivation. War der Mitarbeiter früher stets bereit, sich in Bezug auf den internen Betriebsablauf aktiv einzubringen, zieht er sich plötzlich zurück und hält sich mit Wortbeiträgen ebenfalls zurück.

Auch die Bereitschaft Überstunden zu leisten, geht deutlich zurück.

Als weiteres Warnsignal gilt auch der Rückzug vom Pflegeteam an sich.

War der Mitarbeiter früher gerne bereit, in der Mittagspause mit dem Team zusammenzusitzen oder auch nach Feierabend noch das ein oder andere Getränk zusammen einzunehmen, zieht er sich plötzlich zurück und gibt vor keine Zeit mehr zu haben.

Eines der häufigsten festzustellenden Warnsignale ist die oftmals tageweise Abwesenheit eines Mitarbeiters.

Entweder nimmt er sich öfters frei oder er meldet sich für ein oder zwei Tage krank.

Dies könnte darauf hindeuten, dass an diesen Tagen Vorstellungsgespräche in anderen Pflegeeinrichtungen stattfanden.

Auch die Körpersprache deutet auf Kündigungswillen hin

Auch die Körpersprache wie das bewusste in die Augen blicken erscheint plötzlich völlig anders.

Bei persönlicher Ansprache blickt der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin plötzlich zur Seite und zeigt ein deutliches Unbehagen.

Ein weiteres Warnsignal bezieht sich darauf, dass der Mitarbeiter in Bezug auf die Jahresplanung des Urlaubs keine konkreten Angaben macht.

Dies kann ebenfalls darin begründet sein, dass der Mitarbeiter innerlich bereits gekündigt hat und nicht weiß wie der Urlaubsplanung in der potenziellen neuen Pflegeeinrichtungen sein wird.

Möglichkeiten der Beeinflussung des Kündigungswillens seitens des Pflegemanagement

Welche Möglichkeit haben Sie als Personalverantwortlicher im Bereich der Pflege den Mitarbeiter doch noch in ihrer Einrichtung halten zu können?

Dies behandelt der zweite Teil des Beitrages, den Sie morgen hier auf Pflege Liebe lesen können.

Welche Erfahrung haben Sie in ihrem Berufsalltag als verantwortliche Pflegekraft mit den Kündigungswünschen ihrer Mitarbeiter gemacht?  – Wir freuen uns sehr auf Ihre Zuschriften per eMail an Post@Pflege-Liebe.de.

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