Pflegemanagement: So halten Sie kündigungswillige Mitarbeiter

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Pflegemanagement: So halten Sie kündigungswillige Mitarbeiter - Pflege Liebe Zeitschrift

Das Pflegemanagement ist nicht nur für die Organisation der Pflege in der Einrichtung zuständig, sondern auch für die Personalverantwortung.

Im ersten Teil des Artikels wurden die Anzeichen von kündigungswilligen Mitarbeitern erläutert.

Im zweiten Teil des Beitrags geht es darum, wie Sie als Personalverantwortliche kündigungswillige Mitarbeiter in ihrem Betrieb halten können.

Pflegemanagement: Gesprächsbereitschaft anbieten

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Die erste Frage, die sich hier stellt, ist die, ob es sich bei den kündigungswilligen Mitarbeitern um Mitarbeiter handelt, die Sie unbedingt im Betrieb halten möchten.

Falls Sie die Frage verneinen, akzeptieren Sie die Kündigung.

Wenn es sich um einen guten Mitarbeiter handelt, der im Betrieb bleiben soll, bieten Sie ihre Gesprächsbereitschaft in einem Vieraugengespräch an.

Wichtig ist, dass zwischen dem Angebot des Gesprächs und dem tatsächlich stattfindenden Gespräch aufgrund der Kündigungsbereitschaft nicht viel Zeit liegt.

Bringen Sie den Kündigungsgrund in Erfahrung

In dem Gespräch versuchen Sie in Erfahrung zu bringen, warum der Mitarbeiter kündigen möchte.

Wichtig ist zudem, dass Sie hinsichtlich der Kündigungsbereitschaft nicht mit moralischen Aspekten argumentieren sollen, sondern sich an bloßen Fakten orientieren.

Fragen Sie, was der Hintergrund für die Kündigung ist.

Zeigen Sie Ihr wahres Interesse am Mitarbeiter und heben Sie hervor, dass Sie seine Arbeitskraft besonders schätzen.

Fragen Sie den Mitarbeiter direkt, was Sie als Personalverantwortlicher oder als Arbeitgeber tun können, damit der Mitarbeiter im Betrieb verbleibt.

Exit-Gespräch anbieten

Wenn der Mitarbeiter trotz des Gesprächs gehen möchte, dann bieten Sie dennoch ein abschließendes Gespräch an.

Dieses Gespräch sollte zudem mit einer dritten völlig neutralen Person stattfinden.

Dies geschieht deshalb, weil dadurch der Mitarbeiter möglicherweise Dinge äußert, die er Ihnen als Personalverantwortlicher nicht offenbaren würde.

Für Sie als Arbeitgeber oder Personalverantwortlicher hat dies den Vorteil, dass Sie die Gründe der Kündigung herausfinden und zukünftige Kündigungen von Mitarbeitern dadurch verhindern können, indem Sie die auftretenden Probleme aktiv angehen.

Das sogenannte Exit-Gespräch sollte allerdings erst dann erst geführt werden, wenn der Mitarbeiter sein Arbeitszeugnis bereits erhalten hat und insofern diesbezüglich keinerlei Probleme mehr zu erwarten hat.

Welche Erfahrung haben Sie in ihrem Berufsalltag als verantwortliche Pflegekraft mit den Kündigungsgründen ihrer Mitarbeiter gemacht?  – Wir freuen uns sehr auf Ihre Zuschriften per eMail an Post@Pflege-Liebe.de.

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